Tourismusdezernent Günter Frenz ernannte Dr. Marion Ebel zur Botschafterin des Tourismus
 Dr. Marion Ebel und Vizelandrat Günter Frenz (Vierter von rechts) bei der Verleihung der Urkunde |
Am ersten Messe-Wochenende betrieben in Halle 20 am Stand des Referats für Tourismus und Marketing die beiden größten Parks des Main-Kinzig-Kreises - der Wildpark „Alte“ Fasanerie“ in Klein-Auheim und der Erlebnispark in Steinau - Tourismuswerbung in eigener Sache. Eine besondere Ehrung erhielt Dr. Marion Ebel, die Leiterin des Tierparks der „Fasanerie“, während des Messerundgangs. Der Erste Kreisbeigeordnete und Tourismusdezernent Günter Frenz ernannte sie zur Botschafterin für den Tourismus im Main-Kinzig-Kreis. Die seit 1993 im Wildpark für die wildbiologische Betreuung zuständige Ethnologin hat durch ihren Umgang und die Aufzucht von jungen Wölfen nicht nur zur Sozialisierung der Wölfe auf die Menschen beigetragen, sondern auch eine herausragende touristische Attraktion des Parks und der gesamten Region geschaffen. Über das Jahr verteilt gibt es immer wieder Termine, wo die weißen Polarwölfe Ayla, Scott-Cisco und Khan von der Ethologin und wildbiologische Leiterin des Tierparks, Dr. Marion Ebel, zum Heulen gebracht werden. Frenz: „Wenn im Main-Kinzig-Kreis von der Frau gesprochen werde, die die Wölfe zum heulen bringt, wissen die meisten, dass es sich um die Wildbiologin im Wildpark „Alte Fasanerie“ handelt. Einen größeren Bekanntheitsgrad könne man nicht haben.
Das Heulen der Wölfe war nur eine Attraktion, auf die Mitarbeiter des Wildparks hinwiesen.
In den Gehegen des Parks werden rund 40 mittel- und nordeuropäische Tierarten gehalten, darunter Wölfe, Elche, Wisente, Rehe, Hirsche, Wildschweine, Wildkatzen, Waschbären und natürlich Fasane. Übrigens: Hasen, Frettchen, Meerschweinchen und Ziegen hatten die Wildparkbetreiber auf die Messe mitgebracht.
„Seit dem Jahr 2004 ist auf dem Gelände der Fasanerie eine Falknerei eingerichtet, die regelmäßig Flugvorführungen mit unterschiedlichen Greifvögeln veranstaltet“, beschied die Mitarbeiterin einer Fragestellering. Ebenso steht auf dem Gelände des Parks das Forstmuseum Alte Fasanerie, das für den Besucher viele Wissenswerte Informationen über den Lebensraum „Wald” bereithält. Daneben befindet sich in dem Wildpark auch ein Hochseilgarten, in dem die Parkbesucher unter der Aufsicht von Sicherheitstrainern ihren Mut beim Klettern in einer Höhe von acht bis zehn Metern beweisen können. Der vom Forstamt Wolfgang betriebene Wildpark gilt als ein beliebtes Ausflugsziel im Rhein-Main-Gebiet. Jährlich strömen rund 200.000 Besucher in den Park.
In Sachen Beliebtheit steht Osthessens größter Freizeitpark, der Erlebnispark in Steinau , dem Klein-Auheimer Wildpark in nichts nach. Im Erlebnispark in Steinau an der Straße, wo die Brüder Grimm ihre Jugendzeit verbrachten, werden jährlich rund 150.000 Besucher gezählt. Erli, das Maskottchen des Parks, hatte während der Messe die Aufgabe übernommen, den Park in seinen schönsten Ausprägungen darzustellen: Eine kleine und übersichtliche Anlage mit vielen Attraktionen, vor allem für kleinere Kinder, beispielsweise Hüpfburgen, Karussells und einem hübsch angelegten Streichelzoo. Weiter Attraktionen sind die Berg- und Talbahn 'Froschkönig' und die Ausgrabungsstätte 'Goldesel'. Der Park ist sehr gepflegt“, wusste ein Messebesucher zu berichten.
Ein eher ruhiger Park, der gerade für kleinere Kinder viele Angebote hat und dessen üppige sommerliche Bepflanzung auch Eltern und Großeltern erfreut“, heißt es im Flyer, der weg ging wie „warme Semmeln“. „Aber auch die Jugendlichen kommen auf ihre Kosten“, wusste Erli zu erzählen. So in der Komet-Schaukel und in der Butterfly-Bahn, in Nautic-Jet und im Luna-Loop. Außerdem ist Steinau der einzige Park in Hessen mit Sommerrodelbahn, dem 850 Meter langen 'Spessart-Flitzer', Wellenflieger und einer elektrischen Pferdchenreitbahn.