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Im Fokus der Presse > Archiv Tourismusdezernent Frenz: Kreis ist beliebtes Ausflugsziel
Main-Kinzig-Kreis. – Eine positive Bilanz zog der Erste Kreisbeigeordnete Günter Frenz für die touristischen Aktivitäten des Main-Kinzig-Kreises nach der Veröffentlichung der Statistik für 2009. Bei 318.000 Mehrtagesgästen, 1,29 Millionen Übernachtungen sowie rund 13 Millionen Tagesgästen im Main-Kinzig-Kreis und 24 Millionen Gästen im Bereich der Mittelgebirge Spessart und Vogelsberg gehört Main-Kinzig zusammen mit Waldeck-Frankenberg zu den absoluten „Übernachtungsspitzenreitern“ der 21 hessischen Kreise.
Mit 405.377 Übernachtungen nimmt die Kurstadt Bad Soden-Salmünster den Spitzenplatz bei den Übernachtungen ein, gefolgt von Bad Orb (380.914), Hanau (133.998), Maintal 52.283), Gelnhausen (36.995) Schlüchtern (32.866), Bruchköbel (28.673), Linsengericht (23858) und Gründau (23.397). Die höchsten Steigerungsraten 2009 verzeichnete Gründau mit 21,9 %, vor Jossgrund mit 19,4 %, Nidderau mit 11,5 %, Steinau mit 10,3 % und Bad Soden-Salmünster mit 8,4 %. Bei den Gästezahlen erlebten Steinau mit 15,2 %, Jossgrund mit 11,9 %, Gründau mit 11,0 %, Bruchköbel mit 9,4 % und Bad Soden-Salmünster mit 8,3 % die größten Zuwächse. Hinzu kommt, dass der Main-Kinzig-Kreis mit rund 35,9 Prozent Auslastung seiner Betten mit den Kreisen Hochtaunus, Rheingau-Taunus, Waldeck-Frankenberg und vor allem Wetterau an der Spitze der Auslastungsquote in Hessen liegt. Die hessische Quote liegt bei 32, 7 Prozent. „Zu diesen Erfolgen hat die konzeptionelle Ausrichtung der Werbung auf die Gesundheits- und Erholungsregion mit zwei herausragenden Heilbädern und ihren gesundheitsfördernden Einrichtungen maßgeblich beigetragen“, sagt Frenz. Zudem biete der Kreis herausragende Vermarktungsmerkmale in Hessen wie etwa die Totes-Meer-Salzgrotte in Bad Soden-Salmünster oder der Saline in Bad Orb, elf anerkannte Fachkliniken in den Kurstädten und 20 Kneippanlagen. Darüber hinaus würden die touristischen Akzente nunmehr verstärkt auch auf Radwandern und Wandern gelegt. Mit den Regionalparkrouten von Bergen-Enkheim bis Hammersbach (Hohe Straße) und von Hanau bis Bad Soden-Salmünster (Teilstrecke des R 3) vor allem aber mit dem neuen BahnRadweg Hessen, der in zwei Streckenvarianten durch den Main-Kinzig-Kreis führt, seien wahre Eldorados für Radlerfreunde geschaffen worden. Durch Bündelung der Kräfte, durch Nutzung der Synergieeffekte und durch die strategische Abstimmung, vor allem mit der bayerischen Tourismusorganisation Spessart-Mainland und im Arbeitskreis Tourismus der Rhein-Main-Region wurde die Werbung für die gesamte Region optimiert. Ausdruck erfolgreicher gemeinsamer Aktivitäten sind laut Frenz die Auftritte auf den größten deutschen Tourismusmessen in Hamburg, Berlin (ITB), Leipzig, Frankfurt am Main, Nürnberg und Darmstadt, wo neben dem Kreistourismusreferat auch die Kommunen Steinau, Bad Soden-Salmünster, Bad Orb, Sinntal und Hanau für ihre Angebote warben. Mit Wander- und Radwanderbroschüren, Veranstaltungskalender, Pauschalangebote und Imagebroschüre werde durch das Referat für Tourismus und Marketing für die Region geworben. Und die Internetplattform des Kreistourismusreferats hat mit fast vier Millionen Zugriffen der Tatsache Rechnung getragen, dass die Information über das Internet wesentlicher Bestandteil einer Werbekampagne ist. „Unsere positive Bilanz ist der Erfolg engagierter Verantwortlicher der Tourismusbranche in der Gesundheits- und Erholungsregion zwischen Spessart, Kinzigtal und Vogelsberg', so Frenz, der allen touristischen Leistungserbringern seinen herzlichsten Dank aussprach. Der Erste Kreisbeigeordnete stellt fest, dass alle Beteiligten bei der Werbung optimal zusammenarbeiten und alle Synergieeffekte effektiv nutzen. Mit Blick auf das Jahr 2010 sieht der Tourismusdezernent die Eröffnung der Toskana Therme in Bad Orb als herausragendes touristisches Ereignis an. „Die Gesundheit in den beiden Kurstädten Bad Orb und Bad Soden-Salmünster fördern, die Geschichte in den historischen Städten und Gemeinden entdecken, die Natur beim Wandern und insbesondere auch beim Radfahren genießen und nicht zuletzt gemütliche Hotels und Gaststätten erleben, sollen auch 2010 wieder Ziele sein, für die es lohnt, gemeinsam um Gäste zu werben', blickt Tourismusdezernent Frenz optimistisch auf die kommende Saison. |
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