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Tourismusdezernent Günter Frenz eröffnet die „Wilden Zeiten“
Gemeinsam mit Vertretern aus Gastronomie, Politik und den Jagdhornbläsern eröffnete Tourismusdezernent Günter Frenz  (sechster von rechts)  die „Wilden Zeiten“  im Main-Kinzig-Kreis
Gemeinsam mit Vertretern aus Gastronomie, Politik und den Jagdhornbläsern eröffnete Tourismusdezernent Günter Frenz (sechster von rechts) die „Wilden Zeiten“ im Main-Kinzig-Kreis
Zum Auftakt der „Wilden Zeiten“ begrüßte Erster Kreisbeigeordneter und Tourismusdezernent Günter Frenz gemeinsam mit dem Gastgeber Egon Kröckel zahlreiche Ehrengäste im Gasthaus „Zum Jossatal“ in Bad Soden-Salmünster, Ortsteil Mernes. Zu dem kulinarischen Ereignis waren zahlreiche Restaurantbesitzer, Jagdpächter sowie Vertreter des Kreisjagdvereines und der Forstämter, des Kreisausschusses und Kreistagsmitglieder sowie Lothar Büttner, Bürgermeister von Bad Soden-Salmünster, gekommen.

Die Jagdhornbläser des Kreisjagdvereins sorgten dafür, das die Eröffnung der „Wilden Zeiten“ für die Gäste zu einem besonderen Erlebnis wurde. Insgesamt 17 Partner beteiligen sich an der Gemeinschaftsaktion des Referats für Tourismus und Marketing sowie den Forstämtern in Schlüchtern, Burgjoß und Wolfgang.

Unter der Dachmarke „Route 66 – Schlemmen und die Natur genießen“ soll das Wild als herausragendes und qualitativ hochwertiges Produkt den Menschen dieser Region und vor allem den Gästen schmackhaft gemacht werden, erläuterte Tourismusdezernent Günter Frenz anlässlich der Veranstaltung. Es sei das Ziel, der Region zwischen Spessart, Kinzigtal und Vogelsberg ein eigenes Profil zu geben und die Produkte als Anziehungspunkte für Gäste zu nutzen. Dazu zählen neben den „Wilden Zeiten“ mit der Präsentation des Wildbrets auch die Spargel-Gala, die Fischwochen mit der Spessartforelle in ausgewählten Restaurants und die Apfel-Gala mit der Eröffnung der Keltersaison.

„Der Kreis, touristische Leistungserbringer und die Gastronomie arbeiten in idealer Art und Weise bei der Vermarktung zusammen“, wie Erster Kreisbeigeordneter Günter Frenz hervorhebt. Im Rahmen der „Wilden Zeiten“ könnten die Bürgerinnen und Bürger des Main-Kinzig-Kreises als Verbraucher den Weg des Wildbratens vom heimischen Jagdrevier bis in den Kochtopf nachvollziehen und damit die Gewissheit eines einwandfreien Nahrungsmittels haben.

Im Jagdjahr 2009/2010 sind im Main-Kinzig-Kreis insgesamt 3000 Rehe, 3700 Wildschweine sowie 500 Stück Rotwild erlegt worden, berichtete Forstdirektor Jörg Winter. Die Menschen sollten sich deshalb auch nicht scheuen, Wild aus dem Spessart oder dem Vogelsberg und nicht aus Neuseeland oder aus Australien zu kaufen, auch wenn die Ware vielleicht etwas teurer ist, so die Einlassung des Kreistourismusreferats.

Während der „Wilden Zeiten“, von September bis Januar, bieten 17 gastronomische Betriebe dem Gast hohe Qualitätsmenüs mit Hirsch, Reh, Wildschein oder Hase an: Landgasthof „Zur Krone“ in Hüttengesäß, Restaurant „Barbarossa“ in Oberrodenbach, „Bayerische Schanz“ bei Lorhhaupten, „Sudentenhof“ in Lettgenbrunn, „Rimbachfarm“ in Steinau, Restaurant „Zur Mainlust“ in Maintal-Dörnigheim, Landgasthof „Zur Quelle“ in Aufenau, Landgasthof Druschel in Wallroth, Gasthof „Hausmann“ in Schlüchtern, Landgasthaus „Der Löwe“ in Eidengesäß, Landgasthaus „Bayerischer Hof“ in Marborn, der Gasthof „Zum Bäcker“ in Udenhain, Landgasthof „Grüner Baum“ Steinau, Restaurant „Hessler“ in Maintal, Restaurant „Zum Spessarttor“ und Waldcafé „Rabenhorst“ in Bad Soden-Salmünster sowie der Gastgeber der Auftaktveranstaltung.
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