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Tourismusdezernent Günter Frenz eröffnet die „Wilden Zeiten“
Gemeinsam mit Vertretern aus Gastronomie, Politik und den Jagdhornbläsern eröffnete Tourismusdezernent Günter Frenz die „Wilden Zeiten“ im Main-Kinzig-Kreis
Gemeinsam mit Vertretern aus Gastronomie, Politik und den Jagdhornbläsern eröffnete Tourismusdezernent Günter Frenz die „Wilden Zeiten“ im Main-Kinzig-Kreis
Die „Wilden Zeiten“ im Main-Kinzig-Kreis sind eröffnet. Zum Auftakt begrüßte Erster Kreisbeigeordneter und Tourismusdezernent Günter Frenz in Steinau-Marborn zahlreiche Ehrengäste in der Waldgaststätte „Zur Rimbach Farm“. Zur Eröffnung der bis Januar andauernden „Wilden Zeiten“ kamen zahlreiche Restaurantbesitzer, Jagdpächter sowie Vertreter des Kreisjagdvereines Schlüchtern, der Forstämter Schlüchtern, Burgjoß und Wolfgang, des Kreisausschusses und des Kreistages.

Die Jagdhornbläser des Kreisjagdvereins Schlüchtern sorgten für eine zünftige Eröffnung. Aufgelockert wurde die Veranstaltung danach durch mehrere Vorträge und Auftritte, unter anderem von den Erlebnisführerinnen aus Gelnhausen, den Märchenerzählerinnen der Stadt Steinau und dem Forstdirektor a.D. Hugo Sang, der äußerst versiert von der Jagd im Spessart früher und heute berichtete.

Insgesamt 19 Partner beteiligen sich an der Gemeinschaftsaktion des Referats für Tourismus und Marketing des Main-Kinzig-Kreises sowie den Forstämtern in Schlüchtern, Burgjoß und Wolfgang. Unter der Dachmarke „Route 66 – Schlemmen und die Natur genießen“ soll das Wild als herausragendes und qualitativ hochwertiges Produkt den Menschen dieser Region und vor allem Gästen schmackhaft gemacht werden, erläuterte Tourismusdezernent Günter Frenz anlässlich der Veranstaltung. Ziel sei, der Region zwischen Spessart, Kinzigtal und Vogelsberg ein eigenes Profil zu geben und die heimischen Produkte dafür zu nutzen. Dazu zählen neben den „Wilden Zeiten“ mit der Präsentation des Wildbrets auch die Spargel-Gala, die Fischwochen mit der Spessartforelle in ausgewählten Restaurants sowie die Apfel-Gala mit der Eröffnung der Keltersaison.

Es habe ihn beinahe geschockt, als er gehört habe, dass rund 50 Prozent des Wildbrets auf hessischen Tischen aus Neuseeland und Australien stammen, berichtete Frenz. „Im Gegensatz dazu können die Konsumenten den Weg des heimischen Wildbrets aus dem Jagdrevier bis in den Kochtopf mühelos verfolgen“, machte der Erste Kreisbeigeordnete deutlich. Mit der Vermarktung des Wildbrets aus der Region werde nicht nur ein einwandfreies Nahrungsmittel aus der Region gefördert, sondern auch das Absatzpotenzial gestärkt, erläuterte Frenz.

Während der „Wilden Zeiten“ bieten 19 gastronomische Betriebe den Gästen hohe Qualitätsmenüs mit Hirsch, Reh, Wildschein oder Hase an. Dies sind: „Rimbach Farm“ in Steinau-Marborn, der Gasthof Hausmann in Schlüchtern, die Burgmühle in Gelnhausen, der Gasthof „Zum Bäcker“ in Brachttal-Udenhain, Landgasthaus „Bayerischer Hof“ in Steinau-Marborn, Landgasthof „Grüner Baum“ Steinau, das Flairhotel Gut Dürnhof in Rieneck, der Landgasthof Wittenzellner in Sinntal-Schwarzenfels, Waldcafé „Rabenhorst“ in Bad Soden-Salmünster, das Jagdhaus Haselruhe in Bad Orb, das Restaurant Tenne in Bad Orb, Landgasthof „Zur Krone“ in Ronneburg-Hüttengesäß, Restaurant „Barbarossa“ in Rodenbach-Oberrodenbach, das Hotel Restaurant Waldeck in Flörsbachtal-Lohrhaupten, „Sudentenhof“ in Jossgrund-Lettgenbrunn, das Gasthaus „Zum Jossatal“ in Bad Soden-Salmünster, Restaurant „Zur Mainlust“ in Maintal-Dörnigheim, Landgasthof „Zur Quelle“ in Wächtersbach-Aufenau, Landgasthof Druschel in Schlüchtern-Wallroth.
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