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Die Tourismusbilanz im Main-Kinzig-Kreis ist positiv
Tourismusdezernent Günter Frenz
Tourismusdezernent Günter Frenz
Eine positive Bilanz hat der Erste Kreisbeigeordnete Günter Frenz für die Arbeit des Referats für Tourismus und Marketing des Main-Kinzig- ¬Kreises gezogen. Günter Frenz, der auch Tourismusdezernent des Kreises ist, hob hervor, “dass sich bei rund 330.000 Gästen und rund 1,3 Millionen Übernachtungen sowie bei rund 24 Millionen Tagesgästen für 2008 erneut ein positiver Trend abzeichnet.'
Besonders positiv sind die Übernachtungszahlen in Bad Soden-¬Salmünster, Ronneburg und Gründau, ausgehend allerdings von einem unterschiedlichen Niveau. Der Main¬-Kinzig-Kreis ist nach vorläufigen Ergebnissen - die offiziellen Zahlen liegen noch nicht vor - mit den Kreisen Waldeck-Frankenberg (Waldhessen) und Fulda (Rhön) „Übernachtungsspitzenreiter“ der Kreise in Hessen. 'Das ist der Erfolg aller Verantwortlichen der Tourismusbranche in der Gesundheits- und Erholungsregion zwischen Spessart, Kinzigtal und Vogelsberg', so Tourismusdezernent Günter Frenz, der allen touristischen Leistungserbringern seinen herzlichsten Dank aussprach. Frenz brachte seine Freude darüber zum Ausdruck, dass die Bemühungen allseits sehr groß sind, optimal zusammenzuarbeiten und alle Synergieeffekte effektiv zu nutzen.
So hat sich das Referat für Tourismus und Marketing des Main-Kinzig-Kreises unter dem Motto „Gemeinsam sind wir stark“ mit mehreren Partnern bereits zum vierten Mal an einem gemeinsamen Stand auf der Wächtersbacher Messe präsentiert. „Und Ausdruck größter gemeinsamer Aktivitäten ist auch der Auftritt auf der weltweit größten Tourismusmesse, der Internationalen Tourismusbörse in Berlin (ITB), wo neben dem Tourismusreferat auch die Städte Steinau, Bad Soden-Salmünster, Schlüchtern und Hanau für ihre Angebote geworben haben. Weitere Messeauftritte mit unterschiedlichen heimischen Tourismuspartnern waren 2008 in Hamburg, Frankfurt und Leipzig, „wobei besonders die Auftritte in der Messestadt Leipzig wegen der großen Nachfrage nach Gesundheitsangeboten in den beiden Kurstädten und die gemeinsame Rhein-Main-Präsentation auf der Imex (Kongress- und Tagungsmesse) in Frankfurt echte Werbehighlights darstellten“, so der Tourismusdezernent.
Bündelung der Kräfte, Nutzung der Synergieeffekte und strategische Abstimmung waren auch die Gründe für den Eintritt des Main-Kinzig-Kreises in die bayerische Tourismusorganisation Spessart-Mainland. Tourismusdezernent Frenz: „Die künftige gemeinsame bayerisch-hessische touristische Vermarktung des Spessart unter dem Dach des Gebietsausschusses Spessart-Mainland soll zu einer länderübergreifenden Präsentation des Spessart als touristisches Zielgebiet führen.“ Sie stellt ohne Zweifel einen echten Schritt in die Zukunft dar, wenn sich die Partner auf Augenhöhe begegnen.“
Intensiviert wurde die Zusammenarbeit mit den Tourismusorganisationen des Vogelsbergs und der Rhön mit der neuen Bahnradroute von der Milseburg bis nach Hanau und der Rhein-Main-Region im Arbeitskreis Tourismus, in dem die Tourismuswerbung für die gesamte Region abgestimmt wurde, so etwa auch für die großen internationalen Messen in Wien, Mailand und Utrecht. Frenz: „Für die touristische Arbeit in der Rhein-Main-Region hat es sich als außerordentlich positiv erwiesen, dass das Tourismusreferat selbständiger Ansprechpartner ist.'
Die Rhein-Main Werbekonzeption (Internet und Printmedien) reiht sich im Übrigen hervorragend in die fünf Werbemittel – Wander- und Radwanderbroschüre, Veranstaltungskalender, Pauschalangebote und Imagebroschüre - des Referats für Tourismus und Marketing ein. Frenz: „Insbesondere die Imagebroschüre mit integriertem Gastgeberverzeichnis und Gaststättenführer war wieder ein echter Renner.' Rund 20.000 Broschüren sind an den (zukünftigen) Gast gebracht worden. Der Tourismusdezernent: „Wir konnten damit ein optimales Informationskonzept verwirklichen, wobei sich der „Spessart-¬Werbebaum“ am Rasthof in Schlüchtern als Volltreffer erwies.
Das Referat Tourismus und Marketing hat sich auch intensiv ums Binnenmarketing gekümmert. Schwerpunkt war dabei die Vermarktung des Main-Kinzig-Kreises als Messe- und Märkte-Zentrum mit weit über 120 Veranstaltungen und als Region mit hervorragenden heimischen Produkten wie Spessartforelle, Spargel, Wildbret und Äpfel. Tourismusdezernent Frenz: 'Wir haben für die Vermarktung der heimischen Produkte nicht nur die Dachmarke 'Route 66 ... schlemmen und die Natur genießen' kreiert, sondern den Verzehr von Spessartforelle, Spargel, Apfel, Reh oder Hirsch in renommierten Gaststätten (und natürlich auch zu Hause) mit touristischen Highlights wie dem Besuch des Erlebnisparks in Steinau oder einer Kur in unseren medizinisch anerkannten Kliniken in Bad Soden-Salmünster und Bad Orb ideal verbunden. Fischwochen, Spargel -Gala, Apfel-Gala mit der Keltersaisoneröffnung und 'Wilde Zeiten' sind bereits nach kurzer Zeit zu bekannten Markenzeichen geworden.'
'Die Gesundheit in den beiden Kurstädten Bad Orb und Bad Soden-¬Salmünster fördern, die Geschichte in den historischen Städten und Gemeinden entdecken, die Natur beim Wandern und insbesondere auch beim Radfahren genießen und nicht zuletzt gemütliche Hotels und Gaststätten erleben, sollen auch 2008 wieder touristische Ziele sein, für die es lohnt, gemeinsam um Gäste zu werben', so der Tourismusdezernent Günter Frenz.
Positiv würdigte Frenz 2008 auch die Arbeit der Regionalpark Ballungsraum FrankfurtRhein GmbH, für die das Referat für Tourismus und Marketing zuständig ist. Der Regionalpark hat die Aufgabe, ein Netz von landschaftlich und touristisch reizvollen Wegen entstehen zu lassen, wobei kulturelle, wirtschaftliche und historische Elemente in die Ausgestaltung mit einfließen. Im Jahre 2008 konnte die Gestaltung des Limesradswegs von Altenstadt bis Hammersbach fortgesetzt werden.
Und in Bad Soden-Salmünster wurde der Bewilligungsbescheid für die Arena in der Salz übergeben. Frenz: „Die „Arena in der Salz“ soll ein Freiluft¬theater mit halbkreisförmigen Sitzstufen in den Böschungsbereichen der Salz werden.“ Der Fluss soll temporär mit einer Bühne von 150 m² überbaut werden und Veranstaltungen dienen, wie beispielsweise 'Klassik an der Salz' oder 'Salz in Flammen“.
Außerhalb der Spielzeiten schießt eine über 10 Meter hohe Fontäne aus der Salz - so hoch, wie der artesische König-Heinrich-Sprudel ohne Drosselung. Frenz: „Wir hoffen aufgrund des Alleinstellungsmerkmals in Hessen, dass die „Arena in der Salz“ ein ebenso großer touristischer Renner wird wie die vor kurzem eröffnete Totes - Meer - Salzgrotte in der Spessart -Therme in Bad Soden-Salmünster. Frenz: „In dieser Salzgrotte bilden original Tote-Meer-Salzsteine naturreine Wände und den Boden. Vor allem Menschen mit Haut- und Atemwegserkrankungen, aber auch Menschen mit Krankheiten des Kreislaufsystems kommen in Scharen, um Linderung zu erfahren. “
In Langenselbold wurde die Ausgestaltung des bekannten Hessischen Fernradwegs R 3 und der Renaturierung der Gründau – Maßnahmen weitergeführt. In Anknüpfung an das Regionalparkprojekt „Weg an der Gründau' hat die Stadt die Umgestaltung der Gründauaue im Bereich ehemaliger Sportplätze in Augenschein genommen. Mit dem Grünzug entlang der Gründau und damit dem Ausbau einer innerstädtischen Parkanlage sollen die Ansprüche von Naherholung und Hochwasserschutz miteinander verbunden werden. Frenz: „ Das Projekt ist hervorragend als Anschauungs- und Werbeobjekt für den gesamten Regionalpark im Rahmen des Hessentages 2009 geeignet. Mit Blick auf das Jahr 2009 sieht der Tourismusdezernent den Hessentag vom 5. bis 14 Juni 2009 als das herausragende touristische Ereignis für das Jahr 2009 an, bei dem sich auch die Tourismusregion zwischen Spessart und Vogelsberg optimal präsentieren wird.
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