 Erster Kreisbeigeordneter Frenz (5.v.l.) überreichte den Bewilligungsbescheid |
Erster Kreisbeigeordneter und Tourismusdezernent Günter Frenz hat in seiner Funktion als Aufsichtsratsmitglied des Regionalparkes Ballungsraum Rhein-Main einen Bewilligungsbescheid für den Bau des Platzes der Heilquellen in Bad Soden-Salmünster übergeben. Neben der „Arena in der Salz“ mit rund 170.000 Euro und der Bezuschussung für die Beschilderung des Heilquellenweges kommt die Kurstadt damit in kurzer Zeit bereits zum wiederholten Male in den Genuss einer Förderung durch den Regionalpark.
„Das wissen wir zu schätzen“, richtete Günter Frenz seinen Dank an die Adresse von Dr. Lorenz Rautenstrauch, Geschäftsführer des Regionalparkes. Besonders dankte Frenz auch der Volks- und Raiffeisenbank Main-Kinzig-Büdingen, die den Platz der Heilquellen ebenfalls mit 30.000 Euro unterstützt hat. Den letzten Teil der Drittelfinanzierung steuerte die Kurstadt bei.
Der Regionalpark ist angetreten, interessante Routen in seiner Gebietskulisse von sieben Landkreisen und sechs Städten rund um Frankfurt zu schaffen. Im Kreis befinden sich solche Routen auf der Hohen Straße zwischen Bergen-Enkheim und Hammersbach, oder auch auf dem Kinzigtalradweg zwischen Hanau und Bad Soden-Salmünster. Die Vernetzung der Region ist ein wichtiges Anliegen des Regionalparks. Der Main-Kinzig-Kreis als einer der Gesellschafter zahlt jährlich 75.000 Euro ein. Alle Projekte werden drittelfinanziert: Jeweils ein Drittel übernehmen der Regionalpark, die Kommune und die Fraport AG, „die in diesem Fall der VR-Bank den Vortritt gelassen hat, da sich der Platz der Heilquellen auf dem Außengelände ihrer Geschäftsstelle befindet“, wie Günter Frenz berichtete.
Der Platz der Heilquellen befindet sich im Eingangsbereich zur Altstadt und im Übergang zur freien Landschaft, also dort, wo auch Rad- und Wanderwege kreuzen. Durch die unmittelbare Nähe zur „Arena in der Salz“ soll die enge Verbundenheit von Bad Soden mit seinen Heilquellen und ihr Einfluss auf die historische Entwicklung der Stadt besonders gewürdigt werden. Aus neun gleichartig modellierten Steinen quillt Wasser und sammelt sich in einem sechs mal sechs Meter breiten Becken. Die neun Steine symbolisieren die neun Quellen, die am Heilquellenweg liegen. Zwei weitere liegen außerhalb.